Eine lobende Erwähnung geht an den Film „Sichten des Krieges" von Schülern der Klasse 9a des Goethe Gymnasiums, Essen

Jurybegründung:

Das nach wie vor aktuelle Thema von Krieg, Flucht und Vertreibung wird in dieser historischen Dokumentation durch die Befragung einer Zeitzeugin und die Darstellung des Krieges anhand von Fotos eines Tagebuchs, Schautafeln und aus dem Off vorgetragenen Fakten anschaulich verdeutlicht.

Durch Schilderungen der noch stets präsenten persönlichen Kriegserlebnisse wird beim Betrachter eine beklemmende und authentische Wirkung erzeugt. Diese Wirkung wird sowohl durch die gewählte Kameraperspektive als auch durch die Positionierung und Ausleuchtung der Zeitzeugin erzielt.

Es ist mutig, angesichts der Vielzahl von Filmen und Darstellungen des zweiten Weltkriegs den Versuch zu wagen, eine eigene Form des Herangehens zu entwickeln.